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Der Tabaksamen
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Am
Anfang ist der Boden - unter tropischer Sonne muss er liegen, manchmal
weitab jeder Zivilisation. Es ist, als ob die Natur schon aus der
Anpflanzung ein Abenteuer machen möchte. Sei es in Indonesien,
in Brasilien oder in Zentralamerika, immer ist die Tabakpflanze
wählerisch. Wir wissen, dass sie auf vulkanischer Erde gut
gedeiht, in der Nähe des Meeres. Kräftig muss sie sein,
lehmig, sandig und mit Mineralien durchsetzt. Weltweit gibt es nur
wenige Gebiete, die dem Anspruch einer Tabakpflanze genügen.
Der Tabaksamen bestimmt Geschmack und Aroma, Grösse, Farbe
und Struktur der Pflanze, Jede einzelne Tabaksorte gedeiht aber
nur dort, wo Boden und Klima ihr ideale Entfaltung ermöglichen.
Dabei machen manchmal schon 100 m Distanz den Unterschied zwischen
einem erstklassigen Tabak und minderer Qualität aus. Warum
das so ist, weiss nur die Natur allein - dass es so ist, wissen
unsere Tabakfarmer schon seit vielen Generationen.
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| Die Tabakpflanze - Deckblätter |
 Am
Anfang trennen sich die Wege der Tabakpflanzen, die Deckblätter,
Umblätter und Einlagen produzieren sollen. Um hochklassige
Deckblätter zu bekommen, steckt man jeden einzelnen Setzling
in ein kleines Töpfchen. Diese Setzlinge werden dann in einem
Treibhaus untergebracht. Hier sind die Tabakpflanzen vor Schädlingen,
Witterungseinflüssen und Pilzbefall geschützt. Jeder Setzling
bleibt zwischen 30 und 45 Tagen stehen, bis er dann, ca. 10 cm gross,
in ein Tabakfeld umgesetzt wird.
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